Donnerstag, 18. August 2016

Diesmal in Skipton/Yorkshire.


Skipton Castle 
Um das Hinterland kennen zu lernen, was tut man da nicht alles? Zuerst überwindet man die zögerliche Angst mit dem Wetter. Wird, oder wird es nicht regnen? Diese Frage ist völlig daneben, denn, natürlich wird es, oder auch nicht. Die Wetterberichte in diesem Land sind deshalb so professionell, weil niemand daran glaubt. Clouds, spells of sun, or otherwise. Who cares?  Nachdem man diese Frage etwas frivol abgehakt hat, macht man sich auf. Wir wollten Skipton entdecken, ein Ort mit 14.623 Einwohnern und einem Schloss, dem Skipton Castle. Die Einwohnerzahl wurde 2011 ermittelt. Wenn Nigel Farage richtig liegt (und politisch hoffentlich nicht mehr aufsteht), haben illegal Zuwandernde inzwischen ein halbe Million erreicht. Sicher ist das jedoch nicht.


Mit Cath in Skipton 
Skipton hat das Privileg, schon 1086 im Domesday Book erwähnt worden zu sein. Diese inhaltlich unveränderbare Chronik wurde von dem Normannen Wilhelm, dem Eroberer, angeregt. Schon 1090 wurde von einem normannischen Baumeister das Skipton Castle erbaut, heute noch eine eindrucksvolle Festung, die den Marktflecken dominiert. Eine alte Mühle, ein schiffbarer Kanal und der Fluss Aire bestimmen den Ort, der vom Moor von Skipton umgeben ist.


Ein Stück Skipton Moor 
Jetzt wäre fast alles gesagt, hätten wir nicht in einem netten Café etwas getrunken und dabei einen Bummel durchs Zentrum gemacht. Unglaublich, wie originell und gut hier Getränke sein können.


Karotten-Orange & Apfel-Ingwer 
Das sonnige Wetter hat wieder einmal den Wetterberichten getrotzt, und die Politesse, die gefährlich nahe an unser geparktes Auto herangekommen war, verpasste uns um Sekunden. Der Strafzettel hätte uns 90 Pfund Sterling gekostet, die wir dem schönen Skipton nicht gönnen wollten. Als es dunkel wurde, überfiel uns ein Vollmond, der in jedes Bilderbuch gepasst hätte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen